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FUSSBALL-CLUB MARBACH e.V.

Ein Derby zwischen Himmel und Hölle

        von Ritter

Der FC hofft, dass Dominik Gallert heute wieder dabei ist. Foto: Archiv (avanti)
Der FC hofft, dass Dominik Gallert heute wieder dabei ist. Foto: Archiv (avanti)

Lars Laucke, Marbach - Das Landesliga-Derby zwischen dem FC Marbach und der Spvgg 07 Ludwigsburg heute Nachmittag (15.30 Uhr) als „wichtiges Spiel“ zu bezeichnen, wäre eine maßlose Untertreibung. „Abstiegskampf pur“ trifft es wohl deutlich besser. Im besten Fall könnte der FC mit einem Sieg nicht nur die 07er hinter sich lassen, sondern auch an TURA Untermünkheim und dem SV Kornwestheim vorbeiziehen. Im schlechtesten Fall würde man Vorletzter bleiben und zwei Spieltage vor Saisonende vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz haben. Himmel oder Hölle – für die Schillerstädter ist nach diesem Spieltag also alles möglich.

Und ausgerechnet jetzt sind die Personalsorgen bei FC-Trainer Christian Seeber größer denn je. Kapitän Denis Kolak und Pierre Fees sind privat verhindert. Marvin Goncalves konnte unter der Woche nur ganz leicht trainieren, sein Einsatz ist sehr fraglich. „Und auch hinter Ricardo Dias steht ein dickes Fragezeichen, er liegt mit einer Magen-Darm-Grippe flach“, erklärt Seeber, dem ja zudem die Langzeitverletzten Charalampos Xanthopoulos und Julian Kübler fehlen. „Und ob Dominik Gallert wieder dabei sein kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Trainiert hat er die vergangenen zwei Wochen aber nicht“, sagt der FC-Coach. Zu allem Überfluss ist Pawel Dregan nach seiner Roten Karte im Spiel bei der SKV Rutesheim nach derzeitigem Stand für sechs Wochen gesperrt worden. „Dann könnte er in einer eventuellen Relegation auch nicht spielen. Das wäre ein Witz. Da habe ich schon viel schlimmere Platzverweise gesehen, nach denen die Leute drei Wochen später wieder gespielt haben“, ärgert sich Christian Seeber.

Angesichts seiner massiven Personalsorgen will sich der Marbacher Trainer über den Gegner gar keine großen Gedanken machen. „Damit beschäftige ich mich erst, wenn ich weiß, wer bei uns überhaupt spielen kann. Große Überraschungen kann es bei 07 ja eigentlich nicht geben“, glaubt Seeber, der sich aber schon ein wenig wundert, dass sein Ex-Verein im Abstiegsstrudel steckt: „Sie schreiben zwar immer davon, dass zwölf oder mehr Leute verletzt sind. Aber wenn ich sehe, dass vergangene Woche eine Mannschaft auf dem Platz stand, in der mindestens die Hälfte schon Verbandsliga oder höher gespielt hat, dann frage ich mich schon, wie die da unten hingekommen sind.“ Von den vier Spielern, die vor der Saison vom FC Marbach nach Ludwigsburg gewechselt waren, spielte zuletzt übrigens nur Keeper Patrick Demut. Andreas Kindl und Sezgin Kaya sind verletzt, Florian Gayer hatte Prüfungen, wird heute aber wohl wieder dabei sein.

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Termine

VfR Großbottwar II : FC Marbach II

 31.05.2015 13:15
 Ort: Großbottwar

FC Marbach : TURA Untermünkheim

 06.06.2015 17:00
 Ort: HAINBUCH STADION

FC Marbach II : TSG Steinheim

 07.06.2015 13:15
 Ort: HAINBUCH STADION

Straßenfest

 27.06.2015 - 28.06.2015
 Ort: Marktstraße Marbach

1. Mannschaft

FC Marbach - Spvgg 07 Ludwigsburg

        von Ritter

Beide Teams haben sich nichts geschenkt und um jeden Ball gekämpft. Foto: Werner Kuhnle
Beide Teams haben sich nichts geschenkt und um jeden Ball gekämpft. Foto: Werner Kuhnle

Julia Spors, Marbach - Was sich im ersten Moment wie ein erneuter Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt anhört, erweist sich bei genauerem Hinsehen fast wie ein gefühlter Sieg. Denn auch wenn der FC Marbach am Samstagmittag im Marbacher Hainbuch-Stadion nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SpVgg 07 Ludwigsburg hinausgekommen ist und weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, so haben die Schillerstädter doch einen Schritt nach vorne gemacht. „Wir haben von den vergangenen sieben Spielen nur eines verloren, ansonsten gewonnen oder unentschieden gespielt. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, meinte FC-Trainer Christian Seeber nach dem Kellerduell.

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2. Mannschaft

Weit weg von oben, zu gut für unten

        von Ritter

Für Spielertrainer Alexander Schwarzenberger ist die restliche Spielzeit fast schon Vorbereitung auf die nächste Saison. Foto: Archiv (avanti)
Für Spielertrainer Alexander Schwarzenberger ist die restliche Spielzeit fast schon Vorbereitung auf die nächste Saison. Foto: Archiv (avanti)

Von Marek Lantz - Im sicheren Mittelfeld der Kreisliga B2 Enz-Murr hat sich die Mannschaft des FC Marbach II nach dem Abstieg im Sommer eingependelt. „Wir können uns eigentlich schon auf die nächste Saison vorbereiten“, sagt Spielertrainer Alexander Schwarzenberger. Denn mit 24 Punkten steht die FC-Zweite jenseits von Gut und Böse auf dem siebten Tabellenplatz. Selbst bei einer Siegesserie in der Rückrunde ist kaum davon auszugehen, dass das Spitzentrio so viele Zähler liegen lässt, um die Marbacher noch einmal ins Aufstiegsgeschäft kommen zu lassen. Angesichts von 14 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge ergibt sich nach hinten ein vergleichbares Bild: „Wir sind zu stark, um da noch einmal hineinzurutschen“, ist Schwarzenberger ohnehin sicher.

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31.05.2015

00:21 Uhr

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